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Erstes Berufskolleg in Deutschland nach Margot Friedländer benannt – Die Kaufmännischen Schulen Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen tragen die Werte der Holocaustüberlebenden weiter

Berlin – 26. Februar 2026 – Die “Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land des Kreises Steinfurt – Berufskolleg mit Wirtschaftsgymnasium“ haben als erstes und bislang einziges Berufskolleg deutschlandweit die Zustimmung der Margot Friedländer Stiftung erhalten, den Namen der im Mai 2025 verstorbenen Holocaustüberlebenden Margot Friedländer zu tragen. Die offizielle Umbenennung in das „Margot Friedländer Berufskolleg“ wird zum 1. August dieses Jahres erfolgen.

„Margot Friedländers Mission für Menschlichkeit, Demokratie und Toleranz richtete sich an alle jungen Menschen. Es ist uns als Stiftung daher ein besonderes Anliegen, ihr Vermächtnis an allen weiterführenden Schulen weiterzuführen. Mit Freude haben wir dem Wunsch der Kaufmännischen Schulen Ibbenbüren zur Umbenennung nach Margot Friedländer zugestimmt.“, so Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, Vorstandsvorsitzender der Margot Friedländer Stiftung.

Die Schulleiterin Vera Winkler erklärt: „Mit der Namensgebung möchten wir den Wertekompass weiterführen, der den Überzeugungen von Margot Friedländer für
Menschlichkeit und gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus entspricht.“

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen die Kaufmännischen Schulen seit vielen Jahren mit vielfältigen Projekten deutliche Akzente für Vielfalt und Demokratie sowie gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Die Margot Friedländer Stiftung hat nach einem festgelegten Kriterienkatalog bislang den Bewerbungen von acht Schulen zur Umbenennung ihrer Stifterin zugestimmt, davon vier in Nordrhein-Westfalen, drei in Niedersachsen und einer Schule in Berlin.

Die Margot Friedländer Stiftung wurde im Sommer 2023 von der Holocaustüberlebenden Dr. h.c. Margot Friedländer ins Leben gerufen. Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemein- nützige Zwecke. Sie setzt das Lebenswerk ihrer Stifterin fort, die sich für Toleranz und Menschlichkeit sowie für Freiheit und Demokratie engagierte. Schirmherr der Stiftung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Der Vorstand der Stiftung, zu dem Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, Prof. Monika Grütters, Dr. Mathias Döpfner, Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Joachim Gauck und Dr. Nico Raabe gehören, ist ehrenamtlich tätig und wird von einem 17-köpfigen Kuratorium beraten.

Margot Friedländer Stiftung

Ansprechpartner: Lars Urban

Mobil +49 175 4937092

presse@margot-friedlaender-stiftung.de

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