Berlin – 26. März 2026 –
Die Margot Friedländer Stiftung lobt zum dritten Mal den mit 25.000 EUR dotierten Margot Friedländer Preis aus. Ab sofort können sich Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen für den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden. Der Margot Friedländer Preis zeichnet Menschen aus, die mit ihrem Handeln für Toleranz, Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie einstehen und zur Aufklärung über den Holocaust und Antisemitismus beitragen – zum Beispiel an Schulen, an Hochschulen, in Elterninitiativen, Vereinen, Betrieben oder Bürgerinitiativen.
Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: der Margot Friedländer Persönlichkeitspreis für Menschen, die mit ihrer Haltung und ihrem außergewöhnlichen Engagement Menschlichkeit und Toleranz (vor-)leben; der Margot Friedländer Projektpreis für Initiativen, die sich den Themen der Ausschreibung widmen; der Margot Friedländer Schulpreis für das Engagement von Schülerinnen und Schulen im Sinne der Ausschreibung.
Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, weist auf den Wunsch der Stifterin Dr. h. c. Margot Friedländer hin, den sie in den letzten Jahren immer wieder geäußert hat: »Ich bitte Sie daher herzlich, wenn Sie Menschen oder Organisationen kennen, die sich in meinem Sinne engagieren, nominieren Sie diese für den Margot Friedländer Preis. Denn dieses Engagement ist so unglaublich wichtig. Wichtig für die Zukunft unseres Landes, wichtig für Euch.«. Die im letzten Jahr im Alter von 103 Jahren verstorbene Holocaustüberlebende, deren Eltern und Bruder in Auschwitz ermordet wurden, hat sich über 25 Jahren dafür eingesetzt, dass das, was Millionen von Menschen ihrer Generation angetan wurde, nie wieder passiert.
Bewerbungen und Nominierungen können vom 25. März bis 10. Mai 2026 über das Bewerbungsportal unter https://margot-friedlaender-stiftung.de/preis/ eingereicht werden. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Elke Büdenbender, Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, wählt drei Preisträgerinnen bzw. Preisträger aus. Das Preisgeld soll für die Weiterführung des Engagements verwendet werden.
Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Allianz Forum in Berlin statt. Der Margot Friedländer Preis 2026 wird unterstützt von Allianz, EY und Berliner Sparkasse.
Die Margot Friedländer Stiftung wurde im Sommer 2023 von der Holocaustüberlebenden Dr. h.c. Margot Friedländer ins Leben gerufen. Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemein- nützige Zwecke. Sie setzt das Lebenswerk ihrer Stifterin fort, die sich für Toleranz und Menschlichkeit sowie für Freiheit und Demokratie engagierte. Schirmherr der Stiftung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Der Vorstand der Stiftung, zu dem Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, Prof. Monika Grütters, Dr. Mathias Döpfner, Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Joachim Gauck und Dr. Nico Raabe gehören, ist ehrenamtlich tätig und wird von einem 17-köpfigen Kuratorium beraten.