Berlin, 27. August 2026 – Die Margot Friedländer Stiftung richtet in diesem Jahr zum ersten Mal das Margot Friedländer Fellowship aus. Ab dem 27. August 2026 können sich Interessierte zwischen 18 und 28 Jahren für die Teilnahme bewerben. Das Margot Friedländer Fellowship bildet im ersten Jahrgang 20 junge Menschen zu Fellows aus, die das Lebenswerk Margot Friedländers – ihr Engagement gegen Antisemitismus und Diskriminierung und für Demokratie und Toleranz – an Schulen fortsetzen können. Sie erlernen Kompetenzen im Bereich der historischen Bildungsarbeit, Antisemitismusprävention, Empathie, Kommunikation und in der Vermittlung demokratischer Grundwerte.
Die Ausbildung, die in Zusammenarbeit mit apropolis e.V., Evangelische Kinder- und Jugendarbeit Wurzen, der Kreisau-Initiative e.V. sowie dem ZWEITZEUGEN e.V. entwickelt wurde, folgt dem Ansatz des biografischen Erzählens: Am Beispiel des Lebens und Handelns von Margot Friedländer wird den Fellows ein emotionaler Zugang zu den Folgen von Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung vermittelt. Im Anschluss an ihre Ausbildung werden die Fellows selbst in Schulen aktiv und gestalten Workshops zum Leben Margot Friedländers.
„Das Margot Friedländer Fellowship ist eine zentrale Säule unserer Bildungsarbeit unter dem Dach der Margot Friedländer Academy. Mit diesem neuen Bildungsangebot wollen wir gezielt junge Menschen stärken, damit sie sich in ihren Regionen aktiv gegen Antisemitismus und Ausgrenzung engagieren und die Botschaften Margot Friedländers im Alltag weitertragen.“, sagt Karsten Dreinhöfer, Vorstandsvorsitzender der Margot Friedländer Stiftung.
Bewerbungen können bis zum 25. September 2026 über das Bewerbungsportal unter https://margot-friedlaender-stiftung.de/fellowship/eingereicht werden. Die einwöchige Ausbildung findet erstmals vom 29. November bis zum 4. Dezember 2026 in Berlin statt. Weitere Informationen zum Programm und den beteiligten Partnerorganisationen finden Sie auf der Website.
Das Projekt wird gefördert durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.